Archive for November 2011

Interkulturelle Buchneuheiten Liste 19

November 28, 2011

Bücherangebot Interkultur Liste 19

 

Alle angeführten Titel können Sie bestellen über
Worms Verlag, Abt. Onlineshop, Kultur- und Veranstaltungs GmbH

Von Steuben Str. 5, 67549 Worms, Tel. 06241-2000-314

e-mail: berthold.roeth@kvg-worms.de

 

Thea Dorn / Richard Wagner: Die deutsche Seele
560 S., geb., über 200 vierfarbige Abb., Knaus 2011                                26,99 EUR
Alles, was deutsch ist. Thea Dorn und Richard Wagner haben sich auf die Suche nach der deutschen Seele begeben – von „Abendbrot“ bis „Wanderlust“, von „Bruder Baum“ bis „Fahrvergnügen“, von „Abgrund“ bis „Zerrissenheit“. Ein großartiges Buch für alle, die Deutschland  lieben.

Kurt E. Becker :Minderheiten in Deutschland                                                       Assimiliert, integriert, diskriminiert? Erster Band des Nibelungen-Forum           Pb., Worms Verlag 2011                                                                             19,90 EUR                                                              Der Holocaust wirft seinen finsteren, langen Schatten auch in die deutsche Gegenwart. Das Verhältnis der Deutschen zu ihren Minderheiten bleibt, ob wir dies wollen oder nicht, über alle Zeiten hinweg durch die Nazi-Gräuel belastet. Die Hypothek unserer Vergangenheit ist untrennbar verbunden mit der je aktuellen Frage nach dem Verhältnis der Deutschen zu den hierzulande lebenden Minderheiten.Parallel zu den Nibelungenfestspielen Worms „Die Geschichte des  Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß“ ist dieser Titel erschienen und betrachtet das Thema Zuwanderung und Minderheiten aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Neben einem Befragungs- und Statistik-Teil bietet das Buch viele persönliche Schicksale, Lebenslinien und Sichtweisen von Bürgern. „Ein hoch interessantes Buch, das für jeden, der sich mit dem Themenkomplex beschäftigt, ein absolutes Muss darstellt“ (Gernot Kirch, Nibelungen-Kurier)

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab
464 S., DVA 2010                                                                                        22,99 EUR
An Sarrazins Buch scheiden sich zurecht die Geister, aber die Kassen klingeln weiter. Auch 2011 ist es noch das meistverkaufte Sachbuch geblieben.

Sascha Stanicic: Anti-Sarrazin
Argumente gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Sozialdarwinismus
168 S., Papyrossa 2011                                                                              11,90 EUR
Sascha Stanicic legt dar, inwiefern Sarrazin eine Kampfschrift nicht nur gegen MigrantenInnen und Moslems, sondern gegen die sozialen Interessen der Lohnabhängigen als Klasse vorgelegt hat. Er erhellt den Hintergrund der Integrationsdebatte, zeigt, wie sich Rassismus und Sozialabbau bedingen, und entwickelt linke Alternativen. Vor allem entlarvt er den Mythos von „Irgendwie-hat-er-doch-Recht-der-Sarrazin“ als kompletten Blödsinn.

Frank-Olaf Radtke: Kulturen sprechen nicht                                                        Die Politik grenzüberschreitender Dialoge                                                             Hamburger Edition 2011                                                                               12,00 EUR Verhindern „Dialoge zwischen den Kulturen“ Ausgrenzung? Zahllose Dialogforen sind auf internationaler, europäischer, oder auch auf nationaler und lokaler Ebene eingerichtet worden – ihre positive integrative Wirkung darf bezweifelt werden. Kulturdialoge kaschieren Differenz, wo sie ausgetragen werden müsste. Es gilt, Interessensgegensätze zu thematisieren, sie anzuerkennen und Kompromisse zu finden. Nur in einem politischen, öffentlichen und streitbaren Diskurs kann eine zukunftsorientierte Auseinandersetzung über akute gesellschaftliche Probleme des Zusammenlebens stattfinden.

Khalid Koser: Internationale Migration
204 S., Universalbibliothek Reclam 2011                                                      5,80 EUR

Edeltraud Aubele / Gabriele Pieri
Femina Migrans. Frauen in Migrationsprozessen (18. – 20.Jahrhundert)
222 S., Ulrike Helmer Verlag 2011                                                             19,95 EUR
Der Sammelband widmet sich Flucht und Auswanderung von Frauen und den vielfältigen Gründen. Das Buch zeigt wie vielfältig weibliche Migration ist und bietet eine spannende Mischung sehr unterschiedlicher Beiträge zu Flucht, Asyl, Arbeits-, Bildungs- und Heiratsmigration sowie Frauenhandel.

Karl Regnat: Religions- und Gesellschaftsreform 2000                                         Für ein friedliches Zusammenleben der Menschen                                                 96 S., Frieling                                                                                                  7,00 EUR  Gleichsam als Rohdiamant wird der Mensch erschaffen. Es ist an ihm selbst, seine Facetten zum Strahlen zu bringen, seine  Fähigkeiten, Talente und Möglichkeiten optimal zu nutzen. Karl Regnat zeigt auf, wie dies vonstatten gehen kann. Die Religionen sollten einander achten und unterstützen und zum Wohle der Menschen eine gemeinsame „Gebrauchsanweisung“ hin zu Gott entwickeln. Auch der Staat muss seiner Verantwortung stärker gerecht werden. Mit den entsprechenden Rahmenbedingungen kann sich ein gedeihlicheres Zusammenleben in der Gesellschaft durchsetzen.

Bernd Ulrich: Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss.                      Eine Streitschrift, 192 S., Rowohlt 2011                                                    14,95 EUR  Brisantes Thema mit großem Medieninteresse und Resonanz aus der Politik. Deutschland im Krieg? An nichts hängt das Selbstverständnis des Landes so sehr wie an der Antwort auf diese Frage. Die Bundesregierung hat zuletzt vor ihr versagt, hat sich international isoliert und eine längst fällige Debatte unterdrückt. Bernd Ulrich`s Buch eröffnet sie. Er blickt dabei zurück auf das eigene Leben, auf Gewissheiten und Irrtümer. Mit dem Erfahrungsreichtum einer Generation, die einmal gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden kämpfte, bewertet er die Kriege der letzten Jahre, auf dem Balkan, in Afghanistan, im Irak und in Libyen. Was war richtig, was war falsch, was kommt als Nächstes? „Weil Bernd Ulrich und ich in wichtigen Fragen nicht übereinstimmen, deshalb empfehle ich, sein interessantes Buch zu lesen. Denn Widerspruch schärft die eigene Urteilskraft“ (Helmut Schmidt).

Blätter für deutsche und internationale Politik 11/2011                                       130 S., Blätter Verlag 2011                                                                            9,50 EUR   u.a.: Erdogan – Von Atatürk zu Mubarak, Ägypten – Revolution am toten Punkt, Der neue Stillstand in Nahost, Namibia – postkolonial ignoriert, Islam und Demokratie – Die Geschichte einer Aneignung

Materialdienst. Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfragen 11/2011
Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen                                2,50 EUR
u.a. „Religionsfreiheit und Toleranz“ – Johann Reuchlins Beitrag im „Augenspiegel“ (1511), der überraschende Parallelen zur Gegenwart aufzeigt sowie „Führt religiöser Pluralismus zum Laizismus?“ – Staatliche Neutralität zwischen Kooperation und Dirigismus.

Domenico Losurdo: Die Sprache des Imperiums
Ein historisch-philosophischer Leitfaden
391 S., Papyrossa 2011                                                                               19,90 EUR
Fundamentalismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus, Islamofaschismus – mit diesen und ähnlichen Schlagworten wird der „weltweite Kampf gegen den Terrorismus“ begründet. Was ist darunter zu verstehen? Domenico Losurdo schafft Klarheit über die zentralen Kategorien, die den öffentlichen Diskurs prägen, und stellt sie in ihren historischen und aktuellen Zusammenhang.

Matthew Lynn: Pleite                                                                                                    Griechenland, der Euro und die Staatsschuldenkrise                                               348 S., geb., Wiley 2011                                                                               19,90 EUR  Matthew Lynn beschreibt unterhaltsam und packend, wie sich Griechenland nach seinem Beitritt zum Euroraum 2011 „auf Pump“ Wohlstand erwirtschaftete und wie diese Blase plötzlich platzte. Er zeigt, welche Auswirkungen dies nicht nur auf die griechische Wirtschaft sondern auf die gesamte Volkswirtschaft im Euro-Raum und vielleicht auf das gesamte globale Finanzsystem hatte und hat. Bei der Rettung Griechenslands und des Euros wurde nicht nur die „Bailout-Klausel“, nach der kein Land für ein anderes haften solle, missachtet und ein Rettungspaket in einer Höhe von 110 Milliarden Euro geschnürt. Auch die Prinzipien der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden bewusst missachtet. Der Autor beschreibt, wie Deutschland maßgeblich an der Rettung mitwirkte und mit einem Beitrag in Höhe von 23,4 Milliarden Euro nun den größten Anteil am Rettungspaket für Griechenland  trägt, dem noch ein größeres Paket zur Rettung des Euro in Höhe von 750 Milliarden Euro folgte. Matthew Lynn wirft aber auch einen Blick auf die Situation der anderen PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland und Spanien).

Andreas Wehr: Griechenland, die Krise und der Euro
210 S., 2. Aktualisierte Auflage, Papyrossa 2011                                       13,90 EUR
Nicht zuletzt durch Deutschland wurden die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone verschärft, deren erste Opfer Griechenland und Irland geworden sind. Wer folgt als nächstes? Wohin geht die Reise? Welche Zukunft haben die EU und der Euro?

Haci-Halil Uslucan: Dabei und doch nicht mittendrin
Die Integration türkischstämmiger Zuwanderer
112 S., geb., „Wagenbach 2011                                                                  14,90 EUR
Die Türken und die Tücken der öffentlichen Diskussion. Uslucan lässt – wissenschaftlich fundiert und gut geschrieben – den aufgeblasenen Polemikern und gefährlichen Populisten die Luft ab: Wo liegen die Chancen für unsere Gesellschaft, wenn sie die türkischen Zuwanderer integriert? Uslucan wurde 1965 in Kayseri/Türkei geboren und studierte an der FU Berlin. Seit 2010 ist er Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung und Professor für Moderne Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen.

Gülcin Wilhelm: Generation Koffer. Die zurückgelassenen Kinder
176 S., Orlanda Verlag 2011                                                                      17,90 EUR
Das Los der Kofferkinder: Wer über die Geschichte der türkischen Migranten reden will, muss das Schicksal der zweiten Generation kennen. Überall wurde im Jubiläumsjahr des Anwerbeabkommens den ersten Gastarbeitergeneration gedankt, aber in Wirklichkeit mischten erst die Nachfolgegenerationen die Gesellschaft in allen Sparten auf, vor allem die zweite Generation bildet die ganze Dynamik des Migrationsprozesses ab. Kofferkinder nennt man die Kinder, die in den sechziger und siebziger Jahren von ihren in Deutschland arbeitenden Eltern über längere Zeit in der Türkei zurückgelassen wurden. Aus den drei Jahren, die die Eltern hier arbeiten wollten, wurden erst zehn, dann fünfzehn. Zwischen 1975 8und 1985 wurden dann die Kinder nachgeholt. Obwohl man von einer hohen Zahl von 700 000 , nunmehr erwachsener Betroffener ausgehen kann, interessiert sich bislang niemand für ihre Geschichte. Je mehr das versteckte Leiden einer Generation zutage gefördert würde, je transparenter dieser entscheidende Abschnitt der 50jährigen Migrationsgeschichte gemacht wird, umso mehr wird sich der Diskurs um das Thema Migration entspannen.

Farid Hafez (Hrsg.): Jahrbuch für Islamophobieforschung 2011                           Deutschland – Österreich – Schweiz                                                                        128 S., zahlr. s/w Abbildungen, Studienverlag Universitätsverlag Wagner 2011    22,90 EUR

Heide Oestreich: Der Kopftuch-Streit
Das Abendland und ein Quadratmeter Islam
208 S., 2. Akt. u. erw. Auflage, Brandes & Apsel                                   15,90 EUR
Oestreichs Buch sorgt nun für Ordnung im Informationschaos rund um das Kopftuch. Verständlich sortiert sie politische und juristische Argumente und beleuchtet Hintergründe, die gern übersehen werden.

Mensing / Thalheim: Moschee DE
128 S, mit Fotos, Luthrerisches Verlagshaus Hannover 2011                14,90 EUR
„Ich hab ja inzwischen gelernt, dass in Deutschland niemand eine Moschee in seiner Nachbarschaft haben will, genauso wie niemand ein Gefängnis will, eine Mülldeponie und auch kein Atomkraftwerk“. Zu dieser Einsicht ist der Imam gekommen, eine Figur im Theaterstück Moschee DE. Alle Äußerungen der Kunstfiguren basieren auf Gesprächsprotokollen, die Kolja Mensing und Robert Thalheim aufgenommen haben. Im Interview mit den Autoren im Anhang erfahren wir, wie das Stück entstand, das an den Kulturkampf erinnert, der im Berliner Vorort Heinersdorf entbrannte, als dort eine Moschee gebaut werden sollte. Das Stück vereint die Stimmen der Beteiligten, auf wieder erkennbare Gegenspieler verteilt, sehr komisch und augenöffnend. 2010 erhielt es den Kulturpreis der Evangelisch-lutherischen Landeskirche, und das, obwohl die Figur des evangelischen Pfarrers darin nicht gerade zu den Sympathieträgern zählt.

Tilman Seidensticker: Zeitgenössische islamische Positionen zu Koexistenz und Gewalt 184 S., Harrassowitz 2011                                                    29,80 EUR

Annabelle Sreberny / Gholam Khiabany : Blogistan                                              Politik und Internet im Iran                                                                                       Hamburger Edition 2011                                                                           22,00 EUR    Welche Funktion haben Webblogs, Facebook & Co. In politischen Situationen des Umbruchs? „Blogistan“ ist fesselnde Pflichtlektüre für alle, die wirklich verstehen wollen, wie das digitale Zeitalter jenseits der westlichen Perspektive aussieht – zum Beispiel im heutigen Iran, wo eine Medienwelt geschaffen wurde, die staatliche Kontrolle und Zensur, digitalen Aktivismus, politisch kluges Hacken, Geschlechteranliegen und ernsthafte Parodien umfasst, um nur einige der Themen von „Blogistan“ zu nennen.

Peter Scholl-Latour: Arabiens Stunde der Wahrheit
Aufruhr an der Schwelle Europas
384 S., Propyläen 2011                                                                                24,99 EUR
Der diplomierte Islamwissenschaftler Peter Scholl-Latour zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Publizisten Deutschlands. Der Untertitel seines jüngsten Buches „Aufruhr an der Schwelle Europas“ unterstreicht, dass die Umbrüche des Arabischen Frühlings sich nicht ein einem fernen Irgendwo abspielen, sondern Auswirkungen auf die ganze Welt haben. Mit 87 Jahren ist er der Nestor unter den deutschen Nahost-Experten  und spielt erneut seine Stärken aus: die intime Kenntnis der arabischen Welt, die Vertrautheit mit den Menschen vom Maghreb bis zur Golfregion, die durch Erfahrung genährte Skepsis gegenüber den erhöhten Erwartungen Europas an eine demokratische Entwicklung nach westlichem Muster. Bei einem Start von 80.000 Exemplaren schaffte es auch sofort in die vorderen Plätze der Sachbuchbestseller-Listen.

Volker Perthes: Der Aufstand
Die arabische Revolution und ihre Folgen
224 S., Pantheon 2011                                                                              12,99 EUR
Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, ist für seine fundierten und differenzierten Analysen der Situation im Nahen und Mittleren Osten bekannt. Das merkt man auch seinem neuen Buch an, das im zweiten Teil die Perspektiven der „befreiten“ Staaten untersucht und die inneren Gegensätze zwischen liberalen, militärischen und islamistischen Kräften in den Blick nimmt.

Hamed Abdel-Samad: Krieg oder Frieden
Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens
240 S., Droemer 2011                                                                                 18,00 EUR
Aus der Sicht des islamischen Intelektuellen schildert Hamed Abdel-Samad den Umbruch im Nahen Osten. Der gebürtige Ägypter sieht Europa an der Wegscheide: Entweder, es engagiert sich und setzt einen „Marshall-Plan“ für die arabische Welt um, oder es wird von der perspektivlosen Jugend des gesamten arabischen Gürtels überrannt.

Bernhard Schmid: Die arabische Revolution?
Soziale Elemente und Jugendproteste in den nordafrikanischen Revolten
118 S., Edition Assemblage 2011                                                            12,80 EUR
Der in Frankreich lebende Rechtsanwalt Schmid vermittelt zahlreiche wenig bekannte Hintergrundinformationen zur Situation in verschiedenen Staaten Nordafrikas und Vorderasiens. Gleichzeitig stellt er schon im Titel das von den bürgerlichen Medien einseitig kolportierte Bild von einer „arabischen Revolution“ zwecks Herstellung einer bürgerlichen parlamentarischen Demokratie in Frage. Er charakterisiert die Machtverhältnisse in den arabischen Ländern als durchgehend undemokratisch und repressiv, unabhängig davon, ob es sich um überkommene Feudalherrschaften wie z.B. in Saudi Arabien oder um vergleichsweise moderne Präsidialdiktaturen handelt. Die politische Parteilandschaft, wenn überhaupt vorhanden, differenziert er in bürgerlich-nationalistische, konservativ-islamische oder prowestliche Strömungen. Wobei er vor allem die verschiedenen islamischen Gruppen und Strömungen einer gründlichen Analyse unterzieht. Eine Linke ist überall nur schwach, zum Teil überhaupt nicht vorhanden. Auch räumt er mit der Legendenbildung der „Facebook-Revolution“ gründlich auf.

Ulrich Kienzle: Abschied von 1001 Nacht
Mein Versuch, die Araber zu verstehen
352 S., geb., Sagas.Edition 2011                                                             19,90 EUR
Nichts ist so aufregend wie die Wirklichkeit. Kienzles Werk ist kein Buch über den „Arabischen Frühling“. Und doch ist es eine der spannendsten und aufschlussreichsten Veröffentlichungen in diesem Kontext. In der autobiografischen Geschichte seines Journalistenlebens im Orient vermittelt er einen fesselnden Einblick in die arabische Welt und in die fragwürdige Nahostpolitik des Westens – vom „Schwarzen September“ zum „Arabischen Frühling“. Und seinen Alltag als Kriegsreporter beschreibt er mit kritischem Blick auf die Hintergründe des Auslands-Journalismus. Ein Geschichtsbuch, das sich wie ein Abenteuerroman liest. Fesselnd, humorvoll, provokant – ein echter Kienzle. Das persönliche Resümee eines großen Journalisten. Ein besonderes Lesevergnügen.

George MacDonald Fraser: Flashman in Afghanistan
Die Flashman-Manuskripte Teil 1
384 S., Kuebler 2011                                                                                   9,95 EUR
Harry Flashman gelingt es durch Glück und Betrug, Ruhm und Ehre zu erlangen. Während einer militärischen Niederlage bei Kabul (Anglo-Afghanischer Krieg, 1842) macht er sich aus dem Staub, was in höchsten Auszeichnungen als „Held von Dschalalabad“ endet und ihm die Achtung der Afghanen als „Bloody Lance“ bringt. Eine hervorragende Mischung aus exaktem historischen Hintergrund, Spannung, Zynismus, Humor – und Interessantem über Afghanistan.

Wolfgang Gehrcke / Christel Buchinger / Jutta von Freyberg / Sabine Kebir:
Afghanistan – So werden die „neuen Kriege gemacht“
Deutschland und der Krieg am Hindukusch
235 S., Papyrossa 2011                                                                            14,90 EUR
Wie Politik und Medien zusammenspielen, um Notwendigkeit und Rechtmäßigkeit des Afghanistan-Krieges zu suggerieren. Wie der Bundestag den Mystifikationen der Kriegsgründe und – interessen erliegt. Wie von Regierungsseite verschwiegen, vertuscht und gelogen wird. Was der Krieg kostet und wer die Rechnung bezahlt.

Tom Koenigs: Machen wir Frieden oder haben wir Krieg?
Auf UN-Mission in Afghanistan
272 S., geb., Wagenbach 2011                                                                 19,90 EUR
Afghanistan – Geschichte von Wiederaufbau und Befriedung oder Beispiel des Scheiterns westlicher Einmischung? Koenigs Aufzeichnungen als höchster UN-Vertreter in den entscheidenden Jahren erlauben einen bisher unbekannten – und ungeschönten – Blick hinter die Kulisse. Und sie sind eine stilistische Seltenheit: Frisch, witzig, fast literarisch unbefangen. Tom Koenigs ist seit 1983 Mitglied der Grünen, in Frankfurt Dezernent für Umwelt und Stadtkämmerer, 1999 – 2002 stellvertretender Sondergesandter der UN im Kosovo, 2002 – 2004 Leiter der UN-Mission in Guatemala, 2006 Menschenrechtsbeauftragter im Auswärtigen Amt, 2006 und 2007 Leiter der zivilen Mission in Afghanistan. Seit 2009 im Bundestag, Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses.

Boualem Sansal: Postlagernd: Algier                                                                      Zorniger und hoffnungsvoller Brief an meine Landsleute                                     84 S., Merlin 2011                                                                                         9,90 EUR Der diesjährige Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels kommt aus Algerien und gehört zu den wenigen kritischen Intellektuellen, die ihrem Land noch nicht den Rücken gekehrt haben. In seinem bereits 2006 im Original erschienenen Brief  „Postlagernd: Algier“ an seine Landsleute rechnet er mit den dortigen Machthabern ab und analysiert zugleich treffend die politische Lage in Algerien.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2011: Boulem Sansal                    Ansprachen aus Anlass der Verleihung                                                                  112 S., dt./engl.; MVB 2011                                                                         14,90 EUR „Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2011 Boualem Sansal und ehrt damit den algerischen Schriftsteller, der als leidenschaftlicher Erzähler, geistreicht und mitfühlend, die Begegnung der Kulturen in Respekt und wechselseitigem Verstehen befördert. Boualem Sansal gehört zu den wenigen in Algerien verbliebenen Intellektuellen, die offen Kritik an den politischen und sozialen Verhältnissen üben. Mit seinem hartnäckigen Plädoyer für das freie Wort und den öffentlichen Dialog in einer demokratischen Gesellschaft tritt er gegen jede Form von doktrinärer Verblendung, Terror und politischer Willkür auf. Dabei richtet sich sein Blick nicht nur auf die Heimat, sondern auf die ganze heutige Welt“. (Der Stiftungsrat zur Wahl von Boualem Sansal).

Najat El Hachmi: Der letzte Patriarch
352 S., geb., Wagenbach 2011                                                                  22,90 EUR
Ein vielstimmiger Abgesang auf das Patriarchat – und ein fesselnder Familienroman über drei Generationen, zwischen gestern und heute, zwischen der arabischen und westlichen Welt. Der letzte Patriarch ist anders als die vielen ähnlich gearteten Migrantengeschichten: sinnlich, völlig unsentimental und mit trockener Ironie. Najat El Hachmi wurde 1979 in Marokko geboren und ist in Katalonien aufgewachsen. 2008 gewann sie mit diesem Buch den Premi Ramon Llull, den wichtigsten und höchstdosierten katalanischen Literaturpreis.

Vivian Liska: Fremde Gemeinschaft                                                                    Deutsch-jüdische Literatur der Moderne                                                               344 S. , Wallstein 2011                                                                                 29,90 EUR

Daniel Cil Brecher: Der David – Der Westen und sein Traum von Israel
251 S., Papyrossa 2011                                                                               15,90 EUR
„Der David“ steht für die idealisierten  Israel-Bilder des Westens, hinter denen sich eigene Interessen und das Schicksal der Palästinenser leicht verbergen lassen. Brecher skizziert diese Traumbilder und ihre politische Bedeutung von der zionistischen Kolonisation und der Entstehung des Staates Israel bis hin zum Israel-Kult der Anti-Deutschen und der Fans von Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur. „Ein fabelhafter Text, innovativ und angemessen kritisch reflektiert“ (Moshe Zuckermann, Universität Tel Aviv).

Götz Aly: Warum die Deutschen? Warum die Juden?
Gleichheit, Neid und Rassenhass
352 S., Fischer 2011                                                                                   22,95 EUR
Die Neigung der Deutschen, Gleichheit und Sicherheit der Freiheit vorzuziehen, nimmt der Historiker Götz Aly provokativ aufs Korn: als mentale Triebkraft, die in letzter Konsequenz zur nationalistischen Vernichtungspolitik geführt habe. Antisemitismus war demnach seit dem 19.Jahrhundert mehr als eine Sündenbock-Suche, Rassen-Phantasma und politisches Wahngebilde. Er hatte eine sehr konkrete Dimension, die heute weitgehend vergessen ist: Die Deutschen zeichnet Aly als Neidgesellschaft, die den ökonomischen, sozialen und intellektuellen Erfolg der aufstiegsorientierten jüdischen Minderheit nicht ertragen konnte.

Marc Engelhardt: Starke Frauen für den Frieden
Die Nobelpreisträgerinnen Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman 
160 S., Herder 2011                                                      9,99 EUR
Das hochaktuelle Buch zu den Friedensnobelpreisträgerinnen 2011. Demokratie und dauerhafter Frieden kann es auf der Welt nur dann geben, wenn auch Frauen die Möglichkeit haben, die Entwicklungen in Politik und Gesellschaft zu beeinflussen: So hat das Nobelpreiskomitee 2011 seine bisher beispiellose Entscheidung begründet, gleich drei Frauen mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen. Doch wer sind Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman? Mac Engelhardt stellt die drei Preisträgerinnen vor.

Mario Vargas Llosa: Der Traum des Kelten                                                                                                                                       447 S. , Suhrkamp 2011                                                                               24,90 EUR        Die Grausamkeiten, die Menschen Menschen antun können, sind oft unbegreiflich. Zu den entsetzlichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehört die Ausbeutung der Ureinwohner Afrikas und Südamerikas durch die Kolonialherren, um die Kautschukvorräte der Regenwälder plündern zu können. Nobelpreisträger Mario Vargos Llosa nimmt sich in seinem jüngsten Roman dieses finsteren Kapitels an und stellt eine historische Figur in den Mittelpunkt: den britischen Diplomaten und irischen Freiheitskämpfer Roger Casement. „Der Traum des Kelten“ setzt in der Todeszelle ein: Casement, wegen Spionage verurteilt, erinnert sich an seine langen Jahre im Kongo, wo er die Verbrecher akribisch recherchiert und danach öffentlich gemacht hat. Später reist er in gleicher Sache ins peruanische Amazonasgebiet, wo eine britische Company die Indios drangsaliert, versklavt und zu Tausenden ermordet. Die Schilderung dieser Verbrechen durch die Kolonialmächte, die unsagbaren Strapazen, die Casement auf sich nimmt, um die Wahrheit ans Licht zu holen, sind die Stärken des Romans. Hinter der historischen Wucht des Stoffs verblassen dagegen Vargas Llosas Schilderungen der inneren Kämpfe und Tragik dieses Mannes, der zudem wegen seiner Homosexualität stigmatisiert war.

Maya, Inka und Azteken – Was ist was Bd. 130                                                       48 S., Tessloff 2011                                                                                      9,95  EUR Die Welt der Maya, Inka und Azteken entdecken! Auch als 60 minütiges Hörbuch für 7,99 EUR lieferbar.

Isabel Beto: Die Bucht des grünen Mondes
rororo-Taschenbuch 2011                                                                           9,99 EUR
Manaus, 1896: Gegen ihren Willen wird die junge Berlinerin Amely mit einem reichen Verwandten, dem Kautschukbaron Kilian Wittstock, verheiratet. Seiner Brutalität ist Amely hilflos ausgeliefert – bis sie von einem Indianer entführt wird und im brasilianischen Urwald lernt, was Liebe bedeutet.

Jose Maria Arguedas: Die tiefen Flüsse
228 S., Wagenbach 2011                                                                           12,90 EUR
Wer Peru literarisch kennenlernen will, muss Arguedas lesen: Sein Meisterwerk „Die tiefen Flüsse“ ist ein interkultureller Bildungsroman, ebenso indianisch wie westlich geprägt. Geboren 1911 in Andahuaylas, verfasste er seine Romane auf Spanisch, seine Lyrik hingegen auf Quechua. Er war Anthropologe und ist der prominenteste Vertreter des literarischen Indigenismus. 1969, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, setzte er seinem Leben selbst ein Ende.

Christof Wackernagel: Der Fluch der Dogon
160 S., Edition Nautilus 2011                                                                      12,90 EUR
Anlässlich der Ausstellung „Dogon – Weltkulturerbe aus Afrika“ in der Bonner Bundeskunsthalle hat der Verlag das geplante Buch für 2012 vorgezogen. Mit ironischer Fabulierkunst spannt Christof Wackernagel einen Bogen von Bamako nach München – es geht um Kunstraub, eine BKA-Fahnderin, Wirrnisse

Manfred Loimeier: Szene Afrika
Kunst und Kultur Afrikas südlich der Sahara
204 S., Pb., Brandes& Apsel                                                                       19,90 EUR
Streifzüge eines profilierten Kenners durch die unterschiedlichsten Formen und Foren afrikanischer Kultur: Malerei, Bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz, Film, Fotografie und Literatur. Vom FESCAPO-Filmfestival in Oagadougou bis zur Wiege des Jazz in Kapstadt. Für neugierige Einsteiger, wie für alle, die sich vom Reichtum der Kunst und Kultur des Kontinents verführen lassen möchten.

Afrika 2012
256 S., Brandes & Apsel                                                                               9,90 EUR
AFRIKA 2012 – Ein informativer und praktischer Wegbegleiter für den täglichen Gebrauch. Ein ganzer Kontinent kompakt. Wissenswertes für politisch engagierte Afrikakenner auf 256 Seiten, bietet gewissermaßen alltäglich an, Denk- und Handlungsprozesse in Ganz zu setzen, um beizutragen, dass unsere Eine Welt humaner, gerechter und friedlicher wird, 2012 und darüber hinaus.

C. Lentz / G. Kornes: Staatsinszenierung, Erinnerungsmarathon und Volksfest. Afrika feiert 50 Jahre Unabhängigkeit
252 S., Brandes & Apsel                                                                              24,90 EUR
2010 feierten 17 afrikanische Länder ein halbes Jahrhundert Unabhängigkeit. Die Jubiläen waren eindrucksvolle Beispiele für die Selbstinszenierung afrikanischer Regierungen und Eliten und wurden vielerorts mit bunten Volksfesten zelebriert. Sie eröffneten aber auch Raum für kritische Debatten über die Vergangenheit und die gegenwärtigen Herausforderungen. Beobachtungen der Jubiläen vor Ort und der komplexen Aushandlung nationaler Identitäts- und Erinnerungspolitiken.

Dominic Johnson: KONGO – Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens
228 S., Brandes & Apsel                                                                            19,90 EUR
TAZ-Redakteur Dominic Johnson erklärt mustergültig, wie es zur Dauerkrise im Kongo kam. Er erreicht sein in der Einleitung formuliertes Ziel mit Bravour: Er erklärt den Kongo, anstatt ihn zu mystifizieren. Es braucht hierzulande mehr Afrika-Bücher wie dieses. Durch seine gewonnenen Kenntnisse sind innerhalb des deutschsprachigen Afrika-Journalismus unübertroffen.

Mark Behr: Wasserkönige
276 S., geb., Verlag Das Wunderhorn 2011                                              24,80 EUR
Roman aus der Reihe für zeitgenössische afrikanische Literatur. Nach dem Tod seiner Mutter kommt der afrikaanse Südafrikaner Michiel Steyn nach Jahren der Abwesenheit auf die Farm seiner Familie zurück. Das Ringen mit der Vergangenheit verschmilzt mit der Suche nach Identität in einer alten Heimat, die ein neues Land geworden ist und in dem Machtverhältnisse und Geschlechterrollen radikal in Frage gestellt werden. Elegisch und abschreckend, berührend und äußerst gedankenvoll ist „Wasserkönige“ ein persönliches und politisches Klagelied und ein Zeugnis für die Kraft der Versöhnung. Man spürt den Geist Tschechows und wird an seinen „Kirschgarten“ erinnert. Dieser Roman berührt wie kein anderer südafrikanischer der letzten Jahre.

Yiwu Liao: Für ein Lied und hundert Lieder

544 S., geb., Fischer Verlag 2011                                                      24,95 EUR

Liao Yiwu, 1958 geboren, ist ein chinesischer Dichter und Romanautor. Für das Gedicht „Massaker“, das er 1989 nach dem Blutbad auf dem Platz des himmlischen Friedens publizierte, wurde er vier Jahre inhaftiert. Im Juli 2011 verließ er China Richtung Berlin. Für seinen Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen „Für ein Lied und hundert Lieder“ bekam er im November in München den Geschwister-Scholl-Preis, der vom Landesverband Bayern des Börsenvereins und der Landeshauptstadt München vergeben wird.

 

Island war Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, weswegen wir auf eine kleine Auswahl auch hinweisen:

 

Island. Die unvollendete Insel

256 S., National Geographic Deutschland 2011                                           45,00 EUR

Vor rund 25 Millionen Jahren ist Island aus dem Meer emporgestiegen und noch heute ist die größte Vulkaninsel der Erde ein brodelnder Magmatopf, der jeden Moment überkochen kann. Zumal die Gletscher Islands durch den Klimawandel abschmelzen und dadurch, so befürchten Geologen, die vulkanische Aktivität in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen könnte. Dabei formen diese Naturgewalten von Feuer, Wasser und Eis bizarre und grandiose Bilder und Landschaften, wie sie in dieser Form vielleicht nur auf der „unvollendeten Insel“ im Nordatlantik zu erleben sind und wie sie der französische Fotograf Olivier Grunewald in seinen Bildern festgehalten hat. Wir sehen feuerspeiende Berge und brodelnde Erdlöcher, gigantische Wasserfälle, kalbende Gletscher, Geysire und faszinierende Farbenspiele, die das Polarlicht bisweilen in den isländischen Himmel zaubert.

 

Emil Thor: Island. Zauber der Freiheit

128 S., mit Musik-CD und DVD, Edel Verlag 2011                                      29,95 EUR

Island ist weit weg vom Rest Europas – und kaum besiedelt. Hier gibt es unendliche Steppen zu entdecken, auf denen nur Pferde grasen, Eislandschaften, Wasserfälle, Vulkane, das Spiel des Sonnenlichts auf dem Wasser, beeindruckende Wolkenformationen… Emil Thor fängt diese Impressionen mit großformatigen Fotos ein und vermittelt einen Eindruck von dem faszinierenden Land im Norden, von seinen Landschaften und seiner Weite. Zusätzlich zu dem zweisprachigen Bildband (Deutsch-Isländisch) gibt es eine DVD mit 215 Bildern und einer CD mit Liedern, gesungen vom isländischen Opernstar Arndis Halla.

 

Kerstin Langenberger / Olaf Krüger: Highlights Island

Die 50 Ziele, die sie gesehen haben sollten.

168 S., Bruckmann Verlag 2011                                                                 24,95 EUR

Noch bis vor wenigen Jahren galt Island als touristischer Geheimtipp, inzwischen kommen jährlich 500 000 Besucher – Tendenz steigend. Für Wanderer und Naturliebhaber gibt es wohl kaum ein besseres Ziel als das Kleinod am Polarkreis, wie der informative und exzellent bebilderte Band „Highlight Island“ zeigt. Neben Land und Leuten präsentiert er 50 lohnende Ziele von der Bláa Lónid, der „Blauen Lagune“ mit ihrem heilsamen Wasser, im Südwesten bis zum Jökulsárglijúfur-Nationalpark, dem Grand Canyon Islands, im Norden, wo der Gletscherfluss Jökulsa á Fjöllum eine spektakuläre Landschaft geformt hat.

 

Klaus Böldl u.a: Die Isländersagas

4 Bände, plus Kommentarband, 3384 S.

Subskriptionspreis bis Februar 2012: Kassette, S. Fischer Verlag 2011   98,00 EUR

Komplett neue Übersetzung von 13 Übersetzern in drei Jahren ins Deutsche übertragen – ein editorisches Mammutprojekt, das wissenschaftlichen Maßstäben genügt und dennoch unterhaltsam zu lesen ist.

 

Der Mordbrand von Örnulfsdalur und andere Isländer Sagas

Nacherzählt von Tilman Spreckelsen, illustriert von Kat Menschik

208 S., Galiani 2011                                                                                24,99 EUR

Eine Kurversion der Sagas mit fünf Geschichten. Wie einst Gustav Schwab bei den griechischen Sagen hat Spreckelsen die Inhalte übersichtlich gekürzt und leicht verständlich nacherzählt. Die gestraffte Handlung erschafft Spannung.

 

Vessteinn Olason: Die Isländersagas. Im Dialog mit der Wikingerzeit                   304 S., Ludwig 2011                                                                              29,80 EUR

 

GASTLAND DER FRANKFURTER BUCHMESSE 2012 IST NEUSEELAND !!!

 

Floran Harms / Lutz Jäkel: Kulinarisches Arabien
272 S., geb., Umschau Buchverlag 2011                                           29,90 EUR

Vollständig überarbeitete Sonderausgabe. Ein gut geschriebenes und hervorragend illustriertes Kochbuch. Es liest sich so spannend  wie sonst nur eine gute Reisebeschreibung.

 

Mridula Baljekar: Schätze der indischen Küche

160 S. , geb., Umschau Buchverlag 2011                                         19,90 EUR

Mit 80 Rezepten aus allen Regionen Indiens.

 

Der Silberlöffel
Edel 2011                                                                                            39,95 EUR
Die Bibel der italienischen Küche. Vollständig neu bearbeitet. 400 neue Fotos, 1464 Seiten, 2000 Rezepte.

 

Das Erbe der Welt
Die 936 Kultur- und Naturmonumente der Erde – nach der Konvention der Unesco NEUE AUSGABE 2011/2012
568 S., Kunth Verlag 2011                                                                  49,95 EUR
Eine fantastische Reise zu den faszinierendsten Monumenten der Natur und der menschlichen Kultur. Das jährlich erscheinende Standartwerk zu den Welterbestätten jetzt wieder als neue Ausgabe !

 

Die schönsten Gebete der Weltreligionen

In den Gebeten steckt das Herz einer jeden Religion. Menschen bringen ihr Vertrauen ebenso zum Ausdruck wie ihre Sorgen und Nöte und suchen die Nähe des Göttlichen und die Erfahrung des inneren Friedens. Herder hat 2011 für jede Religion folgende Taschenbücher für je 10 EUR herausgegeben:

 

Martin Kämpchen: Dein Name gewährt jeden Wunsch.

Die schönsten Gebete des Hinduismus

 

Burkhard Scherer: Mögen alle Wesen glücklich sein

Die schönsten Meditationstexte des Buddhismus

 

Katharina Schridde: Wie im Himmel so auf Erden

Die schönsten Gebete des Christentums

 

Walter Homolka: Frieden in Fülle komme vom Himmel

Die schönsten Gebete des Judentums

 

Halima Krausen: Licht über Licht

Die schönsten Gebete des Islam

 

 

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